Wie entsteht ein Blitz?

Blitze haben Ihren Ursprung in Gewitterzellen, die mehrere Kilometer Durchmesser erreichen können. Im Zentrum der Gewitterzelle herrscht starker Aufwind, der für die Trennung in positive und negative Ladung sorgt. Die folgende elektrische Entladung ist der Blitz. Die Gewitterzellen sind höchstens 30 Minuten aktiv und erzeugen während dieser Zeit etwa zwei bis drei Blitze pro Minute.

 

Wie oft schlägt ein Blitz ein?

Die Zahl der Gewittertage pro Jahr und die Zahl der jährlichen Blitzeinschläge pro Quadratkilometer sind regional verschieden. Vom Norden Deutschlands mit 1-2 Blitzeinschlägen nehmen die Einschläge pro Quadratkilometer bis zum Süden hin auf 4-6 Blitzeinschläge zu. Insgesamt wird Deutschland von etwa 1.000.000 Einschläge pro Jahr getroffen.

 

Wie schnell naht der Blitz?

Wenn es 10 Sekunden nach dem Blitz noch nicht gedonnert hat, können sie aufatmen. das Gewitter tobt in sicherer Entfernung. Gefährlich wird es, wenn der Donner bereits nach weniger als 5 Sekunden grollt. Mit einer Geschwindigkeit von ca. 300.000 km/s ist der Lichtschein des Blitzes ca. 900.000mal schneller als der relativ träge Schall, der "nur" ca. 330 m/s schafft und die Verzögerung zwischen Blitz und dazugehörendem Donner erklärt.



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